Unter diesem Motto hat unser 12. Jahrgang wieder Crêpes in vielen Variationen gebacken und so die französische Sitte der „Chandeleur“ gefeiert und unsere Schülerinnen und Schüler in den Pausen verwöhnt.
La Chandeleur (Lichtmess) ist ein christliches Fest, das am 2. Februar gefeiert wird. Egal, ob man religiös ist oder nicht, in Frankreich isst man an diesem Tag Crêpes, mit Zucker, mit Marmelade, mit geschmolzener Schokolade oder auch: flambiert und bei uns auch mit Schokolinsen. Miam!
In vielen Ländern wird der Übergang vom Winter zum Frühling auf besondere Weise gefeiert – und in Frankreich heißt diese reizvolle Tradition: „La Chandeleur“, in Deutschland ist es "Maria Lichtmess" und in Amerika der "Groundhog Day (Murmeltiertag)". ABER: Crêpes gibts nur in Frankreich!
Die runde Form der Crêpes symbolisiert die Sonne, die nach einem langen Winter die Rückkehr des Frühlings ankündigt. Und damit geht der Ursprung dieses Festes wahrscheinlich sogar bis auf die vorchristliche Zeit zurück.
Die Crêpes werden nicht einfach nur genüsslich verspeist. Nein, mit ihnen lässt sich die Zukunft beschwören. Dazu wird die Crêpe zuerst auf einer Seite gebacken. Dann nimmt man ein Geldstück in die linke Hand. Mit der rechten Hand hält man die Pfanne und wirft die Crêpe in die Luft, wo sie sich dreht. Wenn man sie ordentlich gedreht mit der Pfanne wieder auffängt, hat man Glück und das ganze Jahr über genug Geld.
Bonne chance ! et BON APPÉTIT !
K. Werthebach