Der Besuch bei uns
Bereits zum zweiten Mal hat der Austausch zwischen unserer Schule und der Jefferson High School in Cedar Rapids/ Iowa stattgefunden. Ende Juni besuchten uns neun Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrer Lehrerin Ms Mittelstaedt. Sie waren in Gastfamilien untergebracht und haben an unserem Schulleben teilgenommen. Zusammen haben wir sowohl in Neustadt als auch in Hannover an Stadtführungen teilgenommen, haben das Rathaus in Hannover besichtigt, waren im Escape Room, hatten gemeinsam Spaß am Steinhuder Meer und beim gemeinsamen Farewell-Dinner.
Unser Gegenbesuch: Zwei unvergessliche Wochen zwischen Chicago und Iowa
Vom 25. Oktober bis zum 8. November 2025 nahmen insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Herrn Eder und Frau Wirth an einem zweiwöchigen Schüleraustausch in den USA teil. Die Reise begann mit drei spannenden Tagen in Chicago, bevor die Gruppe zu ihren Gastfamilien nach Cedar Rapids im Bundesstaat Iowa weiterreiste.
Die ersten Tage in Chicago boten eindrucksvolle Einblicke in das Leben einer amerikanischen Metropole – geprägt von moderner Architektur, kultureller Vielfalt und der typisch amerikanischen Lebensart (natürlich wurden dabei auch zahlreiche Fastfood-Ketten getestet).
Bei einer Stadtführung entlang der Michigan Avenue lernten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und architektonischen Besonderheiten kennen. Besonders beeindruckend war „The Bean“ – die berühmte, spiegelnde Skulptur im Millennium Park. Auch die Bedeutung der Symbole auf der Flagge von Chicago wurde uns anschaulich und mehrfach erklärt.
Ein weiteres Highlight war der Besuch des John Hancock Buildings. Vom 360° Observation Deck im 94. Stockwerk bot sich ein atemberaubender Blick über Downtown Chicago und den Lake Michigan. Einige von uns wagten sich sogar auf die gläserne Plattform Tilt, die sich 30 Grad nach außen neigt und einen schwindelerregenden Blick in die Tiefe ermöglicht.
Am Abend durften wir dann amerikanische Sportkultur hautnah erleben– beim NHL-Spiel der Chicago Blackhawks gegen die LA Kings.
Am folgenden Tag stand eine Architektur-Bootstour auf dem Chicago River auf dem Programm. Vom Wasser aus eröffnete sich ein beeindruckender Blick auf Chicagos Skyline. Zum Mittagessen ging es für einige zur beliebten Kette Shake Shack, bevor der Tag mit etwas Shopping und einer typisch Chicagoer Deep-Dish-Pizza ausklang.
Am Dienstagmorgen ging die Reise weiter nach Cedar Rapids, wo wir zehn Tage in Gastfamilien verbrachten und den amerikanischen Schulalltag an der Jefferson High School kennenlernen durften.
Schon beim ersten Betreten fiel die Größe des Schulgebäudes auf – drei Etagen, zwei große Sporthallen, mehrere kleinere Sportanlagen und sogar ein eigenes Schwimmbecken. Auch musikalisch ist die Schule hervorragend ausgestattet: Zahlreiche Musikräume und zwei erfolgreiche Marching Bands zeigen den Stellenwert der musische Bildung an der Jefferson High.
Der Unterrichtsalltag unterscheidet sich deutlich vom deutschen System: Die Wochentage sind in sogenannte „A- und B-Days“ eingeteilt, an denen jeweils dieselben Fächer unterrichtet werden und natürlich hat jeder Lehrer*in einen eigenen Klassenraum und die Schüler*innen wechseln die Räume.
Während des Aufenthalts unternahmen wir zusammen mit unseren Gastgebern zwei Ausflüge. Der erste führte in die Hauptstadt Des Moines. Nach der zweistündigen Fahrt im typischen gelben Schulbus stand eine Führung durch das beeindruckende Kapitol auf dem Programm – inklusive Besuch des Senatssaals und des Aufstiegs in die mit Blattgold verzierte Kuppel. Auf der Rückfahrt durfte natürlich ein Halt im Jordan Creek Town Center, einem der größten Einkaufszentren des Staates, nicht fehlen.
Der zweite Ausflug führte zur University of Iowa. Nach einer Einführung erhielten wir bei einem Rundgang über den großen Campus spannende Einblicke in das Universitätsleben. Zum Abschluss bekamen wir noch die Möglichkeit, in der Cafeteria zu essen. Diese hatte eine sehr große Auswahl an vielen verschiedenen Küchen und Speisen aus verschiedenen Ländern, an denen wir uns umsonst bedienen durften, sehr zur Freude einiger Jungs.
Nach zwei Wochen voller neuer Erfahrungen, Begegnungen und Eindrücke traten wir mit vielen schönen Erinnerungen und vor allem noch mehr Gepäck als vorher die Heimreise an. Der Austausch bot nicht nur einen Einblick in das amerikanische Leben und Schulsystem, sondern vor allem auch zahlreiche neue Freundschaften, die hoffentlich noch lange bestehen werden.